documenta-Stadt Kassel

Das Schlosshotel in Kassel - Ausgangspunkt für viele tolle Ausstellungen und kulturelle Highlights! International bekannt ist Kassel, das zu beiden Ufern der Fulda liegt, vor allem durch das UNESCO Weltkulturerbe Bergpark Wilhelmshöhe mit den Kasseler Wasserspielen sowie durch die seit 1955 alle 5 Jahre stattfindende Kunstausstellung "documenta".

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Ein anderes documenta-Kunstwerk, das von der d6 (1977), ist der „Rahmenbau“ auch „Landschaft im Dia“ des Künstlerkollektivs Haus-Rucker-Co. Die Arbeitsgruppe wurde 1967 von Laurids Ortner, Günter Kelp genannt „Zamp“, und Manfred Ortner in Wien gegründet.
 

Von der d9 stammen die 3 Figuren auf dem Säulenportal. Der deutsche Künstler Thomas Schütte hat 1992 hier sein aus Keramik glasiertes Kunstwerk „Die Fremden“ platziert. Ursprünglich waren es 12 Figuren und Gegenstände wie Einkaufstaschen, Gefäße, Koffer.
 

Auf der Mitte des Friedrichsplatzes stand während der d9 der heimliche Publikumsliebling: „Man walking to the sky“ - der Himmelsstürmer - von Jonathan Borowsky. Dieses 25 m lange Stahlrohr mit einem himmelwärts schreitenden Mann aus Fiberglas, auf 2/3 Höhe steht jetzt hier auf dem Platz vor dem Kulturbahnhof.
 

Das Kunstwerk „Projekt 7.000 Eichen“ oder auch „Aktion Stadtverwaldung“ wurde von dem Künstler und Kunstprofessor Joseph Beuys realisiert. Direkt vor dem Museum wurde der 1. Baum mit Basaltblock zur d7 gepflanzt. Auch der letzte verpflanzte Baum, sieben Meter neben dem ersten, wurde hierher gesetzt, und zwar zur d8 durch die Ehefrau von Joseph Beuys, da der Künstler am 23.01.1986 verstorben war.
 

Am Fuldaufer steht die Spitzhacke von Claes Oldenburg, die zur documenta 7 in 1982 entstand. Die "Spitzhacke" ist 12 Meter hoch, sieht aus als sei sie schwebend leicht, wiegt jedoch 5 Tonnen. Auf einem seiner Spaziergänge durch Kassel sah Oldenburg einmal hinter der Orangerie eine Spitzhacke in einem Erdhaufen stecken. Er fotografierte sie und stellte später in Umrissen ein Modell dieser Spitzhacke her.