Karlsaue

Die beiden unmittelbar benachbarten Parks Karlsaue und die Fuldaaue bilden gemeinsam eine der größten innerstädtischen Parkanlagen und eines der weitläufigsten parkartigen Naherholungsgebiete Deutschlands, in dem 1955 und 1981 die Bundesgartenschau stattfand.

Seit 1996 macht in der Karlsaue ein einzigartiger Planetenwanderweg die Spaziergänger zu Weltenbummlern: eine Art „Landkarte des Universums“, die die Abstände und Größen der Planeten im Maßstab von etwa eins zu einer Milliarde verkleinert. So wird die Imagination der ungeheuren Entfernungen und Größenunterschiede unserer von der Erde aus sichtbaren Planeten im Verhältnis zur Sonne zum sinnlich nachvollziehbaren Erlebnis.

Landgraf Karl (1654-1730) ließ am Ausgangspunkt der barocken Achsen in den Park das Orangerieschloss als Sommerresidenz und Ort für die Überwinterung mediterraner Kübelpflanzen errichten.
 

Sie entstand 1729 infolge des Aushubs des großen Bassins mit der Schwaneninsel. Mehrere kleine künstliche Ausblicksberge schmückten sie, ehe diese Anfang des 19. Jahrhunderts teilweise abgetragen wurden und das kleine Eiland im Sinne des Landschaftsgartens natürlich modelliert und neu bepflanzt wurde.