Museen & Ausstellungen

Kassel ist documenta-Stadt und gilt als einer der bedeutesten Museums-Standorte in Deutschland. Das Schloss Wilhelmshöhe beherbergt eine der weltweit umfangreichsten Rembrandt-Sammlungen und liegt direkt vor den Türen des Schlosshotel Bad Wilhelmshöhe Conference & SPA..

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In der Sammlung, deren Schwerpunkte im 16. und 17. Jahrhundert liegen, sind Meisterwerke der deutschen, italienischen, französischen und spanischen Malerei vertreten, darunter Gemälde von Albrecht Dürer und Tizian. Die meisten Exponate gehören aber der niederländischen Malerei an. So z.B. das "Parisurteil" von Frans Floris und die "Feldwache in Waldlichtung" von Jan Brueghel dem Älteren. Zur Sammlung gehört der größte Bestand an Rembrandt-Werken innerhalb Deutschlands, darunter das berühmte Porträt seiner Gattin Saskia.

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Das Museum zeigt ein weites Spektrum von Objekten der Naturwissenschaft und Technik von der Antike über die Renaissance bis in die neueste Zeit.

Den historischen Kern bilden die astronomischen Instrumente von Eberhard Baldewein und Jost Bürgi, die zur Ausstattung der ersten Sternwarte Europas gehörten. Landgraf Wilhelm IV. von Hessen-Kassel hatte sie 1560 auf der Altane des Kasseler Schlosses eingerichtet. Wertvolle Objekte (Fernrohre, Uhren) zur Zeit- und Raummessung aus den Bereichen Physik, Mikroskopie, Optik und Waagen schließen sich an. Frühe Beispiele belegen die Entwicklung der Energietechnik und der Datenverarbeitung von der Antike bis zum ersten Computer von Konrad Zuse.

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Das Naturkundemuseum ist mit seiner langen Geschichte fest in Kassel verankert. Früher wurden naturkundliche Inhalte vornehmlich über Ausstellungen an die Besucher vermittelt. Heute sind die Ausstellungen Teil eines museumspädagogischen Gesamtkonzeptes, das sich auf auf vielfältige Art an das Publikum wendet.

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Das 1959 von der Stadt Kassel und der Brüder Grimm-Gesellschaft e.V. gegründete Museum ist eine Institution mit internationalem Charakter. Die Sammlungen umfassen Dokumente zu Leben und Werk der Brüder Jacob und Wilhelm Grimm im Zusammenhang mit ihrem literarischen, wissenschaftlichen und politischen Wirken. Die Schauräume des Museums befinden sich im historischen Palais Bellevue, das 1714 von Paul du Ry als Sternwarte für den hessischen Landgrafen Karl erbaut wurde.

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Die Kunsthalle Fridericianum präsentiert unter der künstlerischen Leitung von Rein Wolfs prägnante Positionen der Gegenwartskunst im ältesten öffentlichen Museumsbau des europäischen Festlandes.

In der documenta-Stadt Kassel setzt die Kunsthalle Fridericianum auf Einzelschauen junger internationaler Künstler/innen mit stark raumgreifendem Charakter. Aktuelle Kunst vor historischem Hintergrund!

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Im Erdgeschoss wird dem Besucher anhand von Skulpturen, Vasen, Münzen und Kleinkunst aus ägyptischer, griechischer, etruskischer und römischer Zeit ein Überblick über die Entwicklung dieser antiken Kulturen aus dem Mittelmeerraum vermittelt.

Neben dem berühmten Kasseler Apoll trifft man auf die Bronzestatuette der Victoria von Fossombrone. Ferner sind eine vorzügliche Auswahl griechischer Vasen, der römische Jahreszeiten-Sarkophag mit dem Weingott Bacchus (griechisch: Dionysos) im Zentrum sowie zahlreiche römische Porträts zu bewundern.

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Die Künstler-Nekropole liegt im Habichtswald am Stadtrand von Kassel, nahe dem Bergpark Wilhelmshöhe. Rund um den Blauen See, einem stillgelegten Steinbruch, errichten Künstler von „documenta-Rang“ zu Lebzeiten ihre eigenen Grabmäler und werden sich dort auch bestatten lassen.

Geplant sind insgesamt 40 Grabmäler. Bedingung ist, dass der Wald des Landschaftsschutzgebietes nicht gestört wird und die Grabmäler sich selbst überlassen bleiben. Harry Kramer sah in dem Projekt Nekropole eine neue Form für Kunst im öffentlichen Raum und keinen elitären Friedhof. Er selbst hat auf ein Grabmal in der Nekropole verzichtet und ist dort 1997 anonym bestattet worden. Finanziert wird die Nekropole durch eine Stiftung, die aus dem Privatvermögen Harry Kramers hervorgeht.

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